Hitzewelle mitten in Bayern – tagsüber über 30 °C, nachts keine richtige Abkühlung mehr. Viele suchen jetzt schnelle Lösungen: Raus mit den Ventilatoren, Rollläden runter, Fenster zu den kühlen Tageszeiten auf. Kurzfristig sinnvoll, doch das Grundproblem bleibt: Unsere Gebäude sind oft nicht gut auf Sommerhitze vorbereitet.
Was hilft wirklich – heute und in den nächsten Jahren?
Kurzfristig:
- Morgens und abends gezielt lüften
- Fenster abdunkeln (Rollläden, Vorhänge)
- Elektrische Geräte möglichst tagsüber meiden (zusätzliche Wärme!)
Mittel- und langfristig:
- Dämmung für Dach, Fassade und Kellerdecke: Eine professionell ausgeführte Dämmung reduziert das Eindringen von Hitze erheblich – sie ist nicht nur für kalte Tage spürbar! Förderung für diese Maßnahmen gibt es über das BAFA: Infos zu den aktuellen Zuschüssen direkt über die BAFA-Website
- Moderne Fenster und Sonnenschutzsysteme bremsen die Sonnenhitze zusätzlich.
- Und ja: Viele aktuelle Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch passiv Kühlen – vorausgesetzt, das System ist richtig geplant.
Achtung: Seit dem 21.07.2026 wurden die KfW-Förderprogramme für energetische Sanierungen und Heizungstausch neu geregelt. Wer eine Modernisierung plant (z. B. Dämmung oder effiziente Heizung), sollte jetzt genau hinsehen, welche Förderkonditionen aktuell gelten.
Unser Tipp als Energieberater aus Niederbayern: Wer Hitze und Energiekosten langfristig im Griff haben will, startet am besten mit einer unabhängigen Energieberatung. Wir helfen dabei, die richtige Maßnahme zu finden – ob Dämmung, neues Fenster oder Heizsystem.
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